Stockholm, 18. Juli (AFP) - Ein HIV-infizierter Schwede ist von einem Stockholmer Gericht zu vier Jahren Haft verurteilt wurden. Der 27-Jährige habe seit der Diagnose des Immunschwäche-Virus 1996 mit mindestens neun Männern ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt, ohne sie vorher über seine Krankheit zu informieren, begründete das Gericht am Freitag sein Urteil. Keines der Opfer hatte sich bei dem Verurteilten angesteckt. Der Mann verteidigte sich mit der Begründung, er habe dank seiner wirkungsvollen Medikamente kein Risiko einer Übertragung gesehen. Neben der Haftstrafe wurde er zur Zahlung von umgerechnet 67.000 Euro Schmerzensgeld an die Opfer verpflichtet.
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