Genf, 16. Juli (AFP) - Knapp zwanzig "First Ladies" afrikanischer Staaten wollen in dieser Woche eine Initiative gegen Aids starten. Die Organisation soll während eines am Mittwoch in Genf beginnenden dreitägigen Treffens des UN-Aids-Programms UNAIDS aus der Taufe gehoben werden, teilte der UNAIDS-Vorsitzende Peter Piot am Dienstag mit. Unter den Mitgliedern sollen sich unter anderem die Ehefrauen der Staatschefs von Sudan, Tansania oder Simbabwe befinden. Die Politikerfrauen könnten mit ihrer Persönlichkeit die Menschen auf dem Kontinent zum verstärkten Kampf gegen die Immunschwächekrankheit bewegen, betonte Piot. Rund 70 Prozent der weltweit rund 40 Millionen mit dem HI-Virus infizierten Menschen leben in Afrika. Über die Hälfte der erwachsenen HIV-Infizierten südlich der Sahara sind Frauen.
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