Washington, 19. Dezember (AFP) - Der scheidende US-Präsident Bill Clinton macht sich Gedanken über die Zeit nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus. Er müsse Geld verdienen, schließlich müsse er mit seiner Frau Hillary eine Senatorin versorgen, sagte Clinton am Montagabend bei einer Pressekonferenz mit dem französischen Staatsoberhaupt und EU-Ratspräsidenten Jacques Chirac. Ihm liege viel an einer stärkeren wirtschaftlichen Beteiligung der Armen in aller Welt. Außerdem interessierten ihn der Kampf gegen Aids sowie weltweite Gesundheitsfragen. Auf die Frage, ob er Chirac oder den Präsidenten der EU-Kommission, Romano Prodi, in Zukunft treffen werde, sagte er mit leichter Melancholie: "Sie werden vielleicht nicht mehr so viel Zeit für mich haben, wenn ich nicht mehr im Amt bin. Dafür werde ich umso mehr Zeit haben." Er liebe Frankreich und Italien. "Vielleicht finde ich eine Gelegenheit, dort durch die Straßen zu spazieren, Menschen zu treffen und mich in Zukunft nützlich zu machen."
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