Bangkog, 11. September (AFP) - Die UNO hat die gesundheitliche und psychologische Betreuung missbrauchter Kinder in asiatischen Ländern für unzureichend erklärt. Junge Opfer von sexueller Gewalt fänden keinerlei Beratungsangebote, sagte UN-Mitarbeiter Kim Sak Su nach der Veröffentlichung zweier UN-Studien am Montag in Bangkog. Falls es überhaupt eine medizinische Betreuung gebe, würden nur körperliche Schädigungen behandelt, sagte Kim. Meistens erhielten die betroffenen Kinder jedoch keine emotionale oder psychologische Hilfe, um das Erlebte zu verarbeiten. Die meisten Opfer sexueller Gewalt litten nicht nur an Krankheiten wie AIDS, sondern auch an psychologischen Problemen wie Angstzuständen, Depressionen und Schuldgefühlen. Laut UN-Studie werden meistens Mädchen zwischen sechs und zwölf Jahren missbraucht. Einige Opfer seien aber auch erst vier Jahre alt.
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