Durban, 10. Juli (AFP) - Die Stiftung von US-Computer-Milliardär Bill Gates und der Pharma-Konzern Merck wollen Botswana mit jeweils 50 Millionen Dollar (rund 100 Millionen Mark) im Kampf gegen Aids unterstützen. Dies teilten sie am Montag bei der Welt-Aids-Konferenz im südafrikanischen Durban mit. Das Geld aus der Gates-Stiftung wird dem schwarzafrikanischen Land innerhalb von fünf Jahren zukommen und soll vor allem zur Aidsvorsorge genutzt werden. Es soll außerdem die Behandlung und Versorgung von Aids-Patienten ermöglichen, hieß es in der Erklärung. Der Pharmahersteller Merck wird ein entsprechendes Programm entwickeln und in Zusammenarbeit mit der Regierung von Botswana die Hilfe aufbauen. Der Konzern wird außerdem die notwendigen Medikamente beisteuern.
Botswana ist das weltweit am schwersten von Aids betroffene Land. Mehr als jeder dritte Erwachsene trägt den HI-Virus in sich oder leidet bereits an Aids. Von 34,3 Millionen Infizierten weltweit stammen mehr als 70 Prozent aus Ländern in Schwarzafrika. 18,8 Millionen Menschen starben bislang an der Immunschwächekrankheit.
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