New York, 5. Juni (AFP) - UN-Generalsekretär Kofi Annan hat bei der Eröffnung der Frauenkonferenz der Vereinten Nation in New York zu mehr Rechten für das weibliche Geschlecht aufgerufen. Trotz Fortschritten bleibe noch viel zu tun, sagte er am Montag. Fünf Jahre nach der großen Weltfrauenkonferenz in Peking seien die Frauen mit Problemen wie die Zunahme von Aids in Afrika und dem weltweiten Frauen- und Kinderhandel konfrontiert. Besonders im wirtschaftlichen Bereich gebe es weiterhin zahlreiche Diskriminierungen von Frauen.
Auch Gewalt gegen Frauen und ihre Unterdrückung in der Familie sind nach den Worten des UN-Generalsekretärs nach wie vor weit verbreitet. Um dem gegenzusteuern, seien besonders gute Bildungsangebote erforderlich. Von 110 Millionen Kindern, die nicht zur Schule gingen, seien Zweidrittel Mädchen. "Die Zukunft dieses Planeten hängt von den Frauen ab", sagte Annan.
Auf der Sondersitzung der UN-Vollversammlung, die bis Freitag dauert, soll eine Bilanz des Erreichten gezogen werden. Die Konferenz "Peking plus fünf" soll weiter zum Abbau der Benachteiligung von Frauen beitragen. An ihr nehmen auch rund 1200 regierungsunabhängige Organisationen teil.
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