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UNO/Südafrika/Kinder/Leute: Mandela fordert weltweite Solidarität mit Kindern
Agence France-Presse - Mai 6, 2000

Johannesburg, 6. Mai (AFP) - Der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela hat mehr Einsatz für die Rechte von Kindern gefordert. Zusammen mit der Generaldirektorin des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, Carol Bellamy, rief er im Afrikanischen Kulturzentrum in Johannesburg am Samstag eine Kampagne ins Leben, die Kindern auf der ganzen Welt dazu verhelfen soll, in größerer Sicherheit aufzuwachsen und beispielsweise eine Schule besuchen zu können. Mandela betonte, es sei wichtig, die Art und Weise zu verändern, `mit der Kinder gesehen und behandelt werden". Ziel der Aktion ist es, Partner für klar definierte Ziele zu gewinnen und Entscheidungsträger zusammenzubringen.

Millionen Kinder leiden weltweit unter Armut, den Folgen der Immunschwächekrankheit Aids oder leben in Regionen, in denen bewaffente Konflikte ausgetragen werden. Seit dem Weltkindergipfel 1990 haben einige Länder explizit Kinderrechte in ihre Verfassung aufgenommen. Laut einer UNICEF-Statistik riefen 117 Staaten nach der Konferenz einen nationalen Aktionsplan für Kinder ins Leben. Doch noch immer gingen 110 Millionen Kinder nicht zur Schule. Es gebe weltweit fast 13 Millionen AIDS-Waisen, und täglich steckten sich 7000 Jugendliche neu mit dem Aids-Virus HIV an.

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